Kirchensanierung Maria Ramersdorf mehrere Jahre geschlossen

28.03.2014

Münchens älteste Marienwallfahrtskirche Maria Ramersdorf wird generalsaniert. Im Herbst schließt das Gotteshaus nach dem traditionellen Frauendreißiger für voraussichtlich vier Jahre seine Pforten, sagte Pfarrer Harald Wechselberger dem Münchner Kirchenradio.

Wallfahrtskirche mit großer Tradition: Maria Ramersdorf in München (Bild: imago/STL)

München – Sie ist eine der beliebtesten Hochzeitskirchen in München: die Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf. An der Marienkirche aus dem 15. Jahrhundert nagt schon seit längerem der Zahn der Zeit. Immer wieder war zu hören, dass das Gotteshaus mit dem Gnadenbild der thronenden Muttergottes saniert werden soll. Nun haben die Pfarrei und das Münchner Ordinariat Nägel mit Köpfen gemacht: Nach den Sommerferien wird Maria Ramersdorf generalüberholt.

Dabei wird der Innenraum komplett renoviert, sagte Pfarrer Harald Wechselberger dem Münchner Kirchenradio. Außerdem sollen Arbeiten am Kirchturm und im Friedhofsbereich durchgeführt werden. Die Restaurierung des Kirchengbäudes werde etwa vier Jahre dauern, so Wechselberger. In dieser Zeit bleibt die Kirche geschlossen. Am 15. September starten die Renovierungsarbeiten, die Gottesdienste finden dann in der Pfarrei St. Pius statt, mit der Maria Ramersdorf einen Pfarrverband bildet. Zuvor wird der traditionelle Frauendreißiger noch einmal richtig gefeiert. In diesem Jahr wird die dreißigtägige Wallfahrtszeit zur Muttergottes in Ramersdorf am 15. August, dem Kirchenpatrozinium Maria Himmelfahrt, von Kardinal Friedrich Wetter eröffnet. Nur einen Tag nach Beendigung der Wallfahrt schließt Maria Ramersdorf dann für mehrere Jahre seine Pforten. (ph)


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