Auftanken für Umwelt und Seele Mehr Natur im Garten

07.04.2020

Zum Naturschutz beitragen - Raum für Insekten und andere Tiere schaffen und für sich einen Freiraum zum Aufatmen - wie lässt sich das verwirklichen? Ein Besuch bei der Gartenpflegerin Tanja Sixt.

Gartenpflegerin Tanja Sixt in ihrem Frühlingsgarten © SMB/Hafner

„Wir sind alle gefordert, was zu tun“, findet die leidenschaftliche Gärtnerin und Gartenpflegerin Tanja Sixt. Ein naturnaher Garten muss nicht viel Arbeit sein. Wichtig sind die Zusammenhänge, gesunder Boden, vitale Pflanzen, der Verzicht auf künstlichen Dünger, das sind schon wichtige Voraussetzungen für Insektenleben im Garten. Welche Stauden und Gehölze besonders viel Insektennahrung bieten, was notwendig ist, wenn man seinen Rasen in eine Blühwiese umwandeln will, ob Hochbeete nur Vorteile haben – diese und andere Fragen beantwortet die Gärtnerin beim Rundgang in ihrem Garten. Bewässern und Düngen, Mulchen und Kompostieren auch hierfür hat Tanja Sixt nützliche Tipps.
Tanja Sixt ist ausgebildet als Gartenpflegerin, betreut einige Schulgartenprojekte und bietet auch Gartenführungen an. Sie hat sich schon als Kind daheim in Franken mit den Eltern und dem Opa gern um das Grün draußen gekümmert hat. Heute ist sie ein „Landei in der Stadt“ und pflegt mit ihrer Familie den Garten eines Zweifamilienhauses. An den großen Bäumen hängen Starenkästen, viele Stauden warten im Beet auf die Sonnenmonate und erste Gemüsepflanzen wachsen in drei Hochbeeten.



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