Altenpflege Mehr Qualität in kirchlichen Heimen

13.08.2013

Die kirchlichen Altenheime in Bayern wollen ihr Qualitätsmanagement verbessern. 23 Heime beteiligen sich an einem bundesweiten Projekt, das die Ergebnisse in der Pflege besser abbilden soll als bisher.

Mehr Transparenz bei der Altenpflege in Caritas-Einrichtungen (Bild: imago/epd)

Dabei werde die Lebensqualität aller Bewohner mit Hilfe von wissenschaftlichen Kriterien erfasst, sagte Thomas Hoffmann von der Münchner Caritas. Bei den Untersuchungen ginge es nicht um die Verteilung von Pflegenoten. Vielmehr werde überprüft, welche Maßnahmen beim Heimbewohner tatsächlich ankommen. Mit dem Projekt wolle man auch politische Forderungen nach mehr Transparenz in der Pflege unterstützen, so Hoffmann weiter.

Bereits im Jahr 2011 hat der Diözesan-Caritasverband Köln zusammen mit dem Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld das Projekt „Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe“ als Modell gestartet. Der im Projekt verwendete Ansatz der Ergebnisbeurteilung wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Senioren in den Jahren 2009 und 2010 entwickelt. Weil zahlreiche Träger der Altenhilfe vom Ansatz der Ergebnisqualität überzeugt sind, haben sich Einrichtungen innerhalb der Caritas zur sofortigen Umsetzung entschlossen. Am 15. Juli startete das bundesweite Projekt, an dem sich insgesamt 115 Pflegeeinrichtungen beteiligen. Im Erzbistum München und Freising sind zwei katholische Mitgliedseinrichtungen in München und Siegsdorf, sowie ein Caritas-Altenheim in München in das Projekt eingebunden. (ph/pm)

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