Heinrich Böll zum 100. Geburtstag Menschliche Weltbetrachtung

24.12.2017

Wer liest noch Böll? Ist er verstaubt oder können seine Texte aus einer anderen Zeit heute eine Folie bieten, auf der wir unsere Zeit schärfer zu sehen vermögen? Gespräche mit einem Böll-Experten und der katholischen Schriftstellerin Felicitas Hoppe.

Der „gute Mensch von Köln“ oder das „Gewissen der Nation“, das sind Beinamen, die man Heinrich Böll gegeben hat und die er dann nie mehr los wurde. Der Literaturwissenschaftler Ralf Schnell hat an der Böll-Werkausgabe mitgearbeitet und jetzt ein Buch über den Literatur Nobelpreisträger veröffentlicht, das sich mit Bölls Verhältnis zu den Deutschen beschäftigt. Er findet, dass diese typischen Böll-Attribute nicht zutreffen, das berichtet er Johannes Schröer im Gespräch.
Aus der katholischen Kirche ist Heinrich Böll 1976 ausgetreten. Welche Beweggründe er dafür hatte, und wovon Bölls Glaube geprägt wurde- auch darüber gibt der Böll Experte Auskunft.
Die Schriftstellerin Felizitas Hoppe, auch sie gläubige Katholikin bekam die Diskussionen um Böll in ihrem Elternhaus mit, später lernte sie seine Bücher schätzen. Beide Experten sind überzeugt: Böll lesen, das lohnt sich auch heute.

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Heinrich Böll aus heutiger Sicht

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Das letzte Buch von Odilo Lechner

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