Secondhand-Faschingsmärkte in Bayern Mit dem passendem Kostüm Entwicklungsprojekte unterstützen

02.01.2020

Ob Clown, Hexe oder Cowboy - bei den Secondhand-Faschingsmärkten der kirchlichen Hilfsorganisation "aktion hoffnung" finden Sie das passende Kostüm. Auch im Erzbistum München und Freising können Sie sich auf die Suche machen.

Verkleidete Menschen bei einem Faschingsumzug.
Menschen bei einem Faschingsumzug. © Kotarl - stock.adobe.com

Augsburg – Die kirchliche Hilfsorganisation "aktion hoffnung" ist vom 10. Januar bis 7. Februar 2020 in Bayern unterwegs und veranstaltet 47 Secondhand-Faschingsmärkte. Diese finden in Kooperation mit Pfarrgemeinden, Verbänden und Kindertagesstätten statt, wie die Organisation am Montag in Augsburg mitteilte. Geboten werde eine Auswahl von mehr als 2.000 Kostümen und Accessoires für große und kleine Faschingsfreunde. Die Reinerlöse aus den Benefizveranstaltungen kämen Entwicklungsprojekten weltweit zugute. Im Mittelpunkt der Unterstützung 2020 stehe ein Straßenkinderzentrum im Südsudan.

Soziale Projekte fördern

Unterstützt wird die Hilfsorganisation bei der Durchführung der Märkte laut Mitteilung von ehrenamtlichen Teams. Mehr als 400 Jugendliche, Frauen und Männer seien seit einigen Wochen unterwegs und bereiteten die Veranstaltungen vor, sagte der Geschäftsführer von "aktion hoffnung", Johannes Müller. Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 16.000 Faschingsfreunde die Märkte, heißt es. Die "aktion hoffnung" habe anschließend mit fast 45.900 Euro soziale Projekte fördern können.

Im Erzbistum München und Freising finden am 24. Januar im Pfarrheim Velden (Kirchplatz 2 (Zufahrt über Am Doppl 11), 84149 Velden) oder auch im Pfarrheim St. Hedwig (Austraße 36, 83022 Rosenheim) Faschingsmärkte statt. Weitere Informationen und eine Übersicht zu den Märkten finden sie auf der Homepage der Hilfsorganisation "aktion hoffnung".

Die "aktion hoffnung - Hilfe für die Mission" ist eine kirchliche Hilfsorganisation des Bistums Augsburg und des katholischen Hilfswerks missio München. Sie unterstützt seit mehr als 30 Jahren Entwicklungsprojekte in Afrika, Lateinamerika, Asien und Osteuropa. Zur Finanzierung ihrer Arbeit sammelt die Organisation modische Secondhand-Kleidung und vermarktet diese im Großhandel. Einen kleinen Teil verkauft sie auch im Einzelhandel unter dem eigenen VINTY'S Mode- und FairTrade-Label. (kna)


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