Fahrzeugsegnung Sankt Maximilian Mit dem Segen durch den Straßenverkehr

17.07.2020

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Und auch wenn wegen Corona Fernreisen nicht möglich sind, geht es für viele mit dem Auto, Motorrad oder Fahrrad in die Umgebung. Ein Schutzengel für die Fahrt wird auch da gebraucht.

Pfarrer Schießler segnet Auto
Pfarrer Schießler bei der Fahrezeugsegnung 2019. © Kiderle

München – Die Christopherus-Bruderschaft der Pfarrei Sankt Maximilian in München organisiert am kommenden Sonntag (19. Juli) die traditionelle Fahrzeugsegnung. Pfarrer Rainer Maria Schießler hofft auf viele Biker. Aber auch Autos, Fahrräder und jedes andere Fortbewegungsmittel erhalten den Segen für eine sichere Fahrt.

Veränderter Ablauf wegen Corona

Da aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nur eine begrenzte Anzahl an Menschen am Gottesdienst teilnehmen dürfen, findet die Segnung heuer zuvor statt. Bei der gibt es nämlich keine Teilnehmerbegrenzung. Ab 9 Uhr kann sich jeder mit seinem Gefährt an der Wittelsbacherstrasse direkt an der Isar aufstellen.  Bei der anschließenden Durchfahrt wird dann jedes Fahrzeug gesegnet.

Heiliger Christopherus

Laut einer Legende soll der Heilige Christopherus das Christuskind und damit die ganze Last der Welt getragen haben. Seit dem Mittelalter gilt der heilige Christopherus als Schutzpatron der Reisenden: Er ist einer der 14 Nothelfer, dessen Gedenktag am 24. Juli gefeiert wird. Rund um diesen Tag gibt es bayernweit wie auch im Erzbistum München und Freising Fahrzeugsegnungen.

Pfarrer Schießler betont, dass es eine fröhliche Veranstaltung sei. Auch er selbst wird mit einem Verkehrsmittel durchfahren. Mit welchem, das wollte er noch nicht verraten. In den letzten Jahren war es ein Motorrad, aber auch mal ein Skateboard oder ein Traktor. Insgesamt wurden in den letzten Jahren 250 Fahrzeuge gesegnet. (va/kas)

Podcast-Tipp

Schiesslers Woche <span class="char"><span class="grunrechts"><span class="gruntext">Pfarrer Rainer Maria Schießler aus München wartet nicht darauf, dass die Menschen zu ihm kommen. Er geht dorthin, wo die Menschen eh schon sind. Er nennt die Dinge beim Namen, auch wenn ihm das schon so manches Mal Ärger eingebracht hat. Aber er will immer nur das eine: seiner Kirche - und damit den Menschen - dienen. Auch in seinem Podcast nimmt er kein Blatt vor den Mund. Er spricht über alles: Grundsätzliches, Spirituelles, aber auch kirchenpolitische Fragen.</span></span></span> > zur Sendung

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