Münchner Erzbistum setzt Akzente zum Reformationsgedenken

17.08.2016

Das Erzbistum München und Freising will zum Gedenken an die Reformation vor 500 Jahren eigene Akzente setzen. Dazu hat sie das Projekt „2017 weiter sehen“ ins Leben gerufen. Es beinhaltet mehrere Begegnung zwischen katholischen und evangelischen Gemeinden. Diese Treffen werden theologisch begleitet. Unter anderem ist in Rosenheim für den 17. September eine gemeinsame Wallfahrt angekündigt. In Fürstenfeldbruck gestalten die Kirchen am 24. September einen ökumenischen Erlebnistag. Ziel des gesamten Projektes sei es, das Reformationsgedenken „nicht zur gegenseitigen Abgrenzung zu nutzen“, teilte das Ordinariat mit. Vielmehr gehe es darum, es als Chance aufzugreifen. Das Gedenken könne die Ökumene stärken und gemeinsam die Kraft des christlichen Glaubens in der heutigen Zeit erfahrbar machen. Zu dem Projekt ist ein Magazin gedruckt worden, das in zahlreichen Kirchen des Erzbistums aufliegt. Alle Informationen finden sich auch im Internet unter www.2017-weiter-sehen de.

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