Irmengardfest auf Frauenchiemsee Münchner Kirchenradio hat Festgottesdienst übertragen

19.07.2016

Sie zieht auch nach ihrem Tod die Menschen noch an: Die Selige Irmengard von Frauenchiemsee. Mit einem Gottesdienst wurde ihr Gedenktag gefeiert. Das Münchner Kirchenradio ihn live übertragen. Für alle, die es verpasst haben, hier die Höhepunkte:

Vom Kloster ging es in einer Prozession in die Kirche. (Bild: Kiderle) © Kiderle

Frauenchiemsee - Auch 1150 Jahre nach ihrem Tod zieht die Selige Irmengard von Frauenchiemsee die Besucher aus dem ganzen Chiemgau an. Besonders viele sind vergangenes Wochenende zum Irmengardfest gekommen, um diesen besonderen Gedenktag zu begehen. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt.Beim Einzug wurde das "Irmengard-Lied" gesungen und man konnte die Verbundenheit der Menschen mit ihr auch heute noch spüren. Es war eine ruhige, aber sehr stimmungsvolle Feier im Gedenken an die Selige.

Für die aktuelle Äbtissin auf der Fraueninsel,Johanna Mayer, ist die Selige Ansporn und Bestätigung für das eigene Leben. Sie ist sich sicher, ohne ihrer Fürsprache ihr Konvent nicht existieren würde. Mit ihrer Sehnuscht Gutes zu tun sei die selige Irmengard mmer noch nah bei den Menschen und in unseren Herzen, so die Äbtissin. Die Predigt gehalten hat Abt Christian Haidinger aus Österreich. Er hat das Evangelium eng mit der Seligen verknüpft. So sagte er dass es in dem Evangelium, um zwei Pole gehe: Geschäftigkeit und Ruhe. Das sind zentrale Punkte im Leben der Benediktiner und damit auch im Leben der seligen Irmengard. Denn auch sie war Benediktinnerin. Sie wird stets im schwarzen Habit dargestellt.

Die Gebeine der Äbtissin Irmengard befinden sich hinter dem Hochaltar. Ein Blick in das Anliegenbuch beweist, dass die Huldigungen und Danksagungen der Menschen bis zum heutigen Tag Bestand haben. (chm/kas)

Das Münchner Kirchenradio überträgt einmal im Monat einen Gottesdienst aus einer Kirche im Erzbistum. "Patrozinium on Air" heißt die Sendereihe.

Audio

Hier können Sie nochmal einen Eindruck bekommen, wie die Stimmung beim Irmengardfest war.

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