Jugendstelle Neuer Jugendseelsorger in Landshut

27.02.2018

Kirche und Jugend – das ist oft ein Konfliktthema. Um junge Menschen für Kirche zu interessieren, hat Landshut eine Jugendstelle und seit Kurzem einen neuen Jugendseelsorger.

Das neue Gesicht in der Jugendstelle Landshut: Andreas Steinhauser
Das neue Gesicht in der Jugendstelle Landshut: Andreas Steinhauser © Steinhauser

Landshut – Der Neue heißt Andreas Steinhauser und ist vielen in Landshut ein altbekanntes Gesicht. Schließlich ist er seit neun Jahren im Dekanat, zuletzt war er als Gemeindereferent in Velden tätig. Die Arbeit in einer Jugendstelle hat der 37-Jährige schon früh kennengelernt. In seinem Vorbereitungspraktikum war er vor mehr als einem Jahrzehnt in der Jugendstelle Weiden. „Seitdem hat mich die Arbeit in einer Jugendstelle nie mehr richtig losgelassen. Ich hatte immer viel mit den Jugendstellen, wo ich tätig war, zu tun und nachdem mein Vorgänger Richard Greul im Juni vergangenen Jahres nach München gewechselt hatte, war mir klar: Das will ich machen.“

Regelmäßige Jugendgottesdienste soll es geben

Außerdem wollte Steinhauser, der in Würzburg geboren und in der Oberpfalz aufgewachsen ist, wieder ein Stück näher an die Heimat. Und da ist Landshut ideal. Einer seiner Pläne ist es, dass es wieder regelmäßig Jugendgottesdienste geben soll. „Und zwar nicht solche, bei denen die Jugendlichen vielleicht mal die Fürbitten vorbereiten und sonst macht alles der Pfarrer, sondern Gottesdienste die komplett von den Jugendlichen vorbereitet und von ihnen gefeiert werden“, erzählt er. Dazu ist er gerade auf der Suche nach Jugendgruppen, die daran Spaß haben.

Jugendstelle als „Oase"

Einarbeitungszeit brauchte er so gut wie keine, da er viele vor Ort schon kennt und ihn viele kennen. Ein großer Vorteil, meint er. So konnte er bereits voll einsteigen und verschiedene Veranstaltungen zur Fastenzeit, wie ein Abendlob, organisieren.„Eine Jungenstelle soll ein Ort für die sein, die sich in der Pfarrei nicht so aufgehoben fühlen, aber auch für die, die mehr als Pfarreiarbeit machen möchten“, erzählt Steinhauser. Ein attraktiver und lebendiger Ort, fügt er hinzu. Er selbst hat die Jugendstellen als „Oase“ empfunden und dass das die Jugendstelle in Landshut sein kann, dazu möchte er beitragen. (mg/sts)

Die Autorin
Stefanie Schmid
Radio-Redaktion
s.schmid@st-michaelsbund.de


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