Münchner Orgelherbst Organisten-Elite trifft sich in München

02.10.2013

In der Jesuitenkirche St. Michael findet vom 2. bis 20. Oktober wieder der Münchner Orgelherbst statt. Die Kirchenstiftung hat international bekannte Künstler zu Konzerten und Vorträgen eingeladen. Der Orgelzyklus ist inzwischen weit über München hinaus bekannt und zieht jedes Jahr mehr Besucher an.

Peter Kofler an der reorganisierten Michaelsorgel (Bild: Florian Ertl)

München - Der Münchner Orgelherbst findet in diesem Jahr bereits zum fünften Mal statt. Die Veranstaltungsreihe richtet sich sowohl an Experten als auch interessierte Laien. Man wolle die menschen durch tolle Konzerte wieder in die Kirche bekommen und sie für das Instrument Orgel begeistern, so Michaelsorganist Peter Kofler im Interview mit dem Münchner Kirchenradio. Die Konzertreihe hat in den vergangenen Jahren immer mehr Anhänger gewonnen. Dadurch sei man auch motiviert worden, die Veranstaltungsreihe auszubauen, betont Kofler.

In diesem Jahr finden insgesamt neun Konzerte und mehrere Podiumsdiskussionen statt. Eine ganz besondere Veranstaltung ist für den 13. Oktober geplant. Organist Rudolf Lutz wird ein Improvisationskonzert im Bach-Stil aufführen. Dabei können die Besucher vorab per Internet Themenvorschläge einreichen. Diese erhält der Organist allerdings erst zehn Minuten vor Konzertbeginn. Auch für Peter Kofler ist dies ein absolutes Highlight. Denn: Lutz sei dafür bekannt, so zu improvisieren, dass die Zuschauer den Eindruck haben sie lauschen einem von Bach aufgeschriebenen Stück, so der Michaelsorganist. (CS)

Das Spiel der Organisten wird auf eine Großleinwand im Kirchenraum übertragen. Die Eintrittspreise liegen zwischen 5 und 15 Euro.

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