31. Auslandsreise Papst Franziskus in Mosambik eingetroffen

05.09.2019

Auf seiner einwöchigen Reise besucht der Heilige Vater zunächst das südostafrikanische Land, bevor er weiter nach Madagaskar und Mauritius reist.

Papst Franziskus vor seinem Flug in die mosambikanische Hauptstadt Maputo
Papst Franziskus vor seinem Flug in die mosambikanische Hauptstadt Maputo © Independent Photo Agency - imago

Maputo – Papst Franziskus ist am Mittwochabend zu einem knapp zweitägigen Besuch in Mosambik eingetroffen. Um kurz nach 18 Uhr setzte der Airbus A330 nach zehnstündigem Flug auf dem Flughafen der Hauptstadt Maputo auf. Dort wurde das Kirchenoberhaupt vom Staatsoberhaupt des südostafrikanischen Landes, Präsident Filipe Nyusi, und dessen Frau begrüßt. Nach einem Empfang mit militärischen Ehren und der Begrüßung durch mehrere Tanzgruppen begab sich Franziskus mit dem Papamobil in die Apostolische Nuntiatur.

Frieden in Mosambik

Am Donnerstagmorgen wird Franziskus zunächst zu einem Höflichkeitsbesuch im Präsidentenpalast erwartet. Bei einer anschließenden Begegnung mit führenden Politikern des Landes, Diplomaten und Vertretern der Zivilgesellschaft hält der Papst seine erste Rede. Darin wird er Erwartungen zufolge auf jüngste Friedensbemühungen im Land eingehen. Am späten Vormittag ist in einer Sporthalle ein einstündiges interreligiöses Jugendtreffen geplant. Nicht nur Franziskus spricht dabei zu jungen Menschen; auch Vertreter verschiedener Religionen und Konfessionen sollen zu Wort kommen. Nachmittags will der Papst die Kathedrale von Maputo besuchen. Neben einem Gebet steht dort die Begegnung mit Priestern und Ordensleuten sowie mit Katecheten und anderen seelsorglichen Mitarbeitern an. Auch eine Rede des Papstes ist vorgesehen.

Einwöchige Reise durch Südostafrika

Zum Abschluss des ersten Besuchstages fährt Franziskus in ein kirchliches Zentrum für Straßenkinder. Zwar wird er dort noch einmal vom Präsidenten des Landes begrüßt; bei der als privat deklarierten Visite will Franziskus aber vor allem mit Mitarbeitern der "Casa Mateus 25" sprechen. Mosambik ist die erste Station einer knapp einwöchigen Reise des Papstes nach Südostafrika. Am Freitagnachmittag fliegt er nach Madagaskar weiter. Am Montag ist ein Tagesbesuch auf der Insel Mauritius geplant, bevor Franziskus am Dienstag nach Rom zurückkehrt. (kna)


Das könnte Sie auch interessieren

Papst Franziskus feiert Gottesdienst am Wallfahrtsort Maria, Königin des Friedens, in Port Louis, Mauritius.
© kna

Letzter Stop in Südostafrika Papst lobt Mauritius als Vorbild konstruktiver Vielfalt

Kulturell-ethnische und religiöse Vielfalt zu fördern, sieht Franziskus als das Erfolgsrezept von Mauritius. Der Mensch und nicht das Wirtschaftswachstum muss im Fokus stehen.

10.09.2019

Papst Franziskus bei der Ankunft in Mauritius, dem letzten Stop seiner Südostafrikareise.
© kna

Letzte Reisestation Papst besucht Mauritius

Auch beim letzten Stop seiner Südostafrikareise wird Papst Franziskus schon von unzähligen Gläubigen erwartet. Eine Messe und Treffen mit Vertretern aus Politik, Kirche und Zivilgesellschaft stehen...

09.09.2019

Papst Franziskus und Andry Rajoelina, Präsident von Madagaskar.
© kna

Papst in Madagaskar Franziskus verurteilt Korruption und Raubbau

Die zweite Station des Papstes in Afrika gilt Madagaskar als einem reichen Land, in dem Armut herrscht und die natürliche Vielfalt schwindet. Von den Bischöfen wünscht er mehr Einsatz für...

08.09.2019

Mosambiks Präsident Filipe Jacinto Nyusi begrüßt Papst Franziskus.
© Independent Photo Agency - imago

Reise nach Südostafrika Papst appelliert an Politik und Religionen

Friede, Aktualität und Lebensfreude - Diese Botschaften überbrachte Papst Franzsikus in Mosambik an Politiker, Kirchenvertreter und Jugendliche.

06.09.2019

© imago images / Westend61

München am Mittag Faire Schultüten

Bald geht die Schule wieder los und besonders die angehenden Erstklässer freuen sich bestimmt schon riesig. Endlich kommt die Schultüte zum Einsatz! Wir zeigen, wie man die nicht nur schön, sondern...

04.09.2019

Jose de Jesus Pimiento Rodriguez wurde 100 Jahre alt.
© kna

José de Jesús Pimiento Rodriguez Ältester Kardinal der Welt gestorben

Kardinal José de Jesús Pimiento Rodriguez wurde 100 Jahre alt. Er ist in Kolumbien an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.

04.09.2019

Papst Franziskus beim Einsteigen in ein Flugzeug. (Archiv)
© imago

Versöhnung, Kampf gegen Armut und Umwelt Papst reist nach Südostafrika

Mosambik, Madagaskar und Mauritius - sind die Ziele der 31. Auslandsreise von Papst Franziskus. Das Programm steht fest.

03.09.2019

Jetzt neu für Rosenheim: Der mk-online Newsletter

Wir informieren Sie über Aktuelles, Gottesdienste, besondere Veranstaltungen und Neues aus Religion und Gesellschaft.
Jetzt abonnieren