Appell an Menschlichkeit der Entführer Papst ruft zum Ende der Gewalt in Syrien auf

03.06.2013

Papst Franziskus hat erneuert zu einem Ende der Gewalt in Syrien aufgerufen. Beim Angelusgebet forderte er die Freilassung der zahlreichen Entführten in dem Land: „Ich verfolge mit Sorge und Schmerz den anhaltenden Konflikt, der seit zwei Jahren Syrien entflammt.

Papst Franziskus (Bild: imago/Anan Sesa)

Der Krieg trifft vor allem die wehrlose Bevölkerung, die sich nach einem gerechten Frieden und gegenseitigem Verständnis sehnt. Diese schwierige Kriegssituation hat tragische Folgen: Tod, Zerstörung, riesige ökonomische und ökologische Schäden, wie auch die Plage der Entführung von Personen. Ich beklage diese Akte und versichere den Entführten und ihren Familienangehörigen mein Gebet und meine Solidarität; und ich appelliere an die Entführer und ihre Menschlichkeit, die Geiseln freizulassen. Beten wir immer für unser geliebtes Syrien.“ Am 22. April waren in der Nähe von Aleppo zwei Bischöfe verschleppt worden. Von ihnen fehlt seither jede Spur. Millionen Menschen sind auf der Flucht. (rv)

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