Unterhaltung Pfarrer Schießler spielt in TV-Serie sich selbst

20.04.2018

In der Serie „München Grill“ lässt der Regisseur Franz Xaver Bogner dem Pfarrer der Heilig-Geist-Kirche viele Freiheiten.

Pfarrer Rainer Maria Schießler
Pfarrer Rainer Maria Schießler © SMB

München – Aus der Serie "Moni's Grill" von Franz Xaver Bogner wird "München Grill". Die Erklärung für die Titeländerung gibt es am 20. April um 20.15 Uhr in der ersten Folge der zweiten Staffel im BR Fernsehen zu sehen. Insgesamt erwarten den Zuschauer sechs neue Geschichten von jeweils 45 Minuten. Wieder mit dabei in der Serie um ein Lokal am Münchner Viktualienmarkt ist auch der Pfarrer der Heilig-Geist-Kirche, Rainer Maria Schießler, der sich selbst spielt.

Bogner habe ihm seine Rolle quasi auf den Leib geschrieben, "indem er sie von mir selber abgeschaut hat", sagte Schießler der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Nachdem er bei den Dreharbeiten von "München 7" über die Darstellung der Pfarrerfigur gelästert habe, habe ihm der Regisseur angeboten, den Part selber zu übernehmen. Schießler tat es: "Und so war ich der Pfarrer von Heilig Geist im wahren Leben und im Film." Als die Frage kam, ob er für Folgeaufträge zu haben sei, habe seine Antwort gelautet: "Natürlich, sofort."

Darum geht es in der Serie

Der Grill steht kurz vor der Neueröffnung mit der jungen Fanny (Christine Eixenberger) als neuer Geschäftsführerin. Die Köchin Toni Schweiger (Christine Neubauer) und ihre Mutter Christa (Sarah Camp) tun sich schwer mit den neuen Gegebenheiten, haben aber keine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren. Denn den Vertrag mit der Brauerei hatte bisher Tonis Schwester Moni, die sang- und klanglos mit einem Mann abgehauen ist. Nun gilt es sich mit der neuen Konstellation zu arrangieren. Auch prominente Gäste besuchen das Lokal gerne. Zu ihnen zählen in den kommenden Folgen unter anderen Christian Springer, Uschi Glas und Marianne Sägebrecht.

Nach über 30 Jahren als Priester könne auch jeder darauf vertrauen, "dass ich alles tue, um Kirche positiv zu verkaufen", betonte der Geistliche. Und Bogner stehe für Qualität. Als es in der Serie zuletzt um die Firmvorbereitung für die Tochter der Köchin gegangen sei, habe er nach der Ausstrahlung Zuschriften von Pfarrern bekommen, die sein Firmkonzept hätten haben wollen. Auch in der neuen Staffel spiele das Pastorale eine wichtige Rolle. Der Regisseur lasse ihm dafür auch die entsprechenden Freiheiten. Im Drehbuch stehe dann nur noch: "Ab hier Schießler." (kna)


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