Digitales Angebot Pfarrer Schießler testet Michaelsbund-App

07.03.2019

Dass die Digitalisierung vorangeht, findet Pfarrer Schießler gut - aber er sieht auch Risiken.

Pfarrer Rainer Schießler hat die neue Michaelsbund-App getestet.
Pfarrer Rainer Schießler hat die neue Michaelsbund-App getestet. © SMB

München – „Da kann ich Ihnen direkt gleich einen Leserbrief schreiben, wenn Sie wieder Schmarrn schreiben“, sagt Rainer Schießler lachend. Der Pfarrer von St. Max und Bestsellerautor hat die App des Sankt Michaelsbundes (SMB) getestet. Mit einem Klick – praktisch und schnell – blättert er durch die Münchner Kirchenzeitung (MK), kann durch Tippen auf den jeweiligen Text die passenden Radiobeiträge hören, Videos und Bildergalerien ansehen.

Gut und wichtig finde er dieses Angebote des SMB. Es sei wichtig, „die gute Botschaft – und wir, also die Kirche, haben eine gute Botschaft – auch auf neuen Wegen zu verbreiten“, erklärt Pfarrer Schießler. Bei der Jugendarbeit laufe ja bereits die gesamte Organisation im Internet. Da gebe es für die Kirche noch viele ungenutzte Möglichkeiten.

Ganz unkritisch sieht er das alles aber nicht. Beispiel Leserbrief: Da wäre es oft besser, nicht schnell ins Smartphone zu tippen, sondern erst mal eine Nacht drüber zu schlafen.

Die App ist kostenlos erhältlich, einfach im Apple-App- beziehungsweise Google-Play-Store „Michaelsbund“ eingeben oder hier klicken. Die ersten drei Seiten der MK können immer gratis gelesen werden, wer die ganze Zeitung möchte, zahlt1,99 Euro Einzelpreis. Das Abo ist jährlich für 54 Euro erhältlich. Für die Abonnenten der MK gibt es den zusätzlichen digitalen Service für 12 Euro. Mit einem Klick alle Inhalte des Sankt Michaelsbundes erreichen.

Der Autor
Thomas Stöppler
Volontär
t.stoeppler@st-michaelsbund.de


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