Jugendpfarrbrief in Pullach Plattform für junge Katholiken

19.04.2017

Einmal im Jahr gibt die Pfarrjugend von Heilig Geist in Pullach ihren eigenen Pfarrbrief heraus. Chefredakteur Martin Salfer konnte sogar schon Kardinal Marx als Leser gewinnen.

Chefredakteur Martin Salfer
Chefredakteur Martin Salfer © Ertl

Pullach – „Kardinal Marx liest uns“, stellt Martin Salfer zufrieden fest und lehnt sich in seinem Stuhl zurück. An gesundem Selbstbewusstsein mangelt es dem 20-jährigen Pullacher nicht, zumindest, wenn es um sein Produkt geht: Salfer studiert Buchwissenschaft und Deutsch als Fremdsprache, ist Pfarrjugendleiter und Oberministrant in der Pfarrei Heilig Geist im heimischen Pfarrverband Pullach-Großhesselohe und bringt dort seit 2013 jährlich einmal den „JuPfiBri“, den „Jugendpfarrbrief“ heraus. „Als Kardinal Marx letztes Jahr bei uns zur Firmung war, hab ich ihm einfach hinterher ein Exemplar in die Hand gedrückt“, lächelt er. Offensive Werbung ist halt einfach alles.

Auflage von 1.000 Stück

Die Pfarrjugend von Heilig Geist ist recht aktiv, es gibt 17 Gruppenleiter und 46 Ministranten. Salfer und seine Freunde wollten seinerzeit mit dem „JuPfBri“ eine Plattform schaffen, wo sich „alle ausdrücken konnten“. Was einst als zehnseitiger Jahresrückblick begonnen hat, ist mittlerweile zu einem ehrenamtlich produzierten 48-seitigen DIN-A4 Print-Organ mit einer Auflage von tausend Stück geworden, das jeweils zu Weihnachten erscheint. „Und nicht nur die Quantität stimmt bei uns, sondern auch die Qualität. Denn bei uns darf jeder aus der Leiterrunde über Themen schreiben, die einen privat bewegen und beschäftigen.“

Sonderpreis erhalten

Die letzten beiden Ausgaben haben jeweils auch vom Sankt Michaelsbund der Erzdiözese München und Freising den Sonderpreis für Jugendpfarrbriefe verliehen bekommen. Im „JuPfBri“ gibt es die Rubriken „Aus der Pfarrjugend“, „Ausland“ und „Feuilleton“. Das Themenspektrum reicht vom Bericht über das Hüttenwochenende über freiwillige Auslandseinsätze von Pfarrjugendlichen, ein Beitrag über Island und die Fußball-EM bis hin zu Buch- und TV-Tipps.

Eine Konkurrenz zum regulären Pfarrbrief will der „JuPfBri“ nicht sein, dazu ist er zu speziell. Pfarrer Wolfgang Fluck und die Gremien stehen zu dem Produkt, das übrigens nicht online erscheint: „Die Menschen bei uns wollen lieber etwas in der Hand haben. Somit ist jede Ausgabe auch limitiert.“ (Florian Ertl)


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