Publikumspreis "Reisewarnung" für den Deutschen Podcast Preis nominiert

25.03.2021

Der Podcast "Reisewarnung" nimmt seine Zuhörer mit in ferne Länder. Die Macher von missio-München und der Radioredaktion des Michaelsbunds haben sich um den Deutschen Podcast Preis beworben und sind nun für die Kategorie "Publikumspreis" nominiert.

missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber und Fernsehmoderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz erzählen im Podcast „Reisewarnung“ von ihren Erlebnissen in Indien, Äthiopien und auf den Philippinen.
missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber und Fernsehmoderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz erzählen im Podcast „Reisewarnung“ von ihren Erlebnissen in Indien, Äthiopien und auf den Philippinen. © missio

Neunmal haben die Redakteurinnen und Redakteure von missio-München die Hörer jetzt schon mitgenommen auf Reisen in die Länder, für die es oft eine Reisewarnung gibt – nicht nur in Corona-Zeiten. Jetzt haben die Macher sich um den Deutschen Podcast Preis beworben und sind nominiert. Egal ob es nach Niger, Mali, auf die Philippinen oder in den Irak geht: Im Podcast gibt es jede Menge Informationen zu Land und Leuten. Dabei sind es nicht die typischen Touristenziele, die hier vorgestellt werden. Vielmehr suchen die Journalisten in den Ländern, die sie bereisen, nach Geschichten voller Hoffnung.

Mittagessen im Präsidentenpalast

Natürlich erleben sie dabei sehr viel. Christian Selbherr erzählt zum Beispiel, wie es dazu kam, dass er dem Präsidenten von Burkina Faso einmal die Hand geschüttelt hat, weil er bei einer Schuleinweihung zufällig den berühmtesten Fernsehmoderator des Landes kennengelernt hat, mit ihm die einheimische Fußballnationalmannschaft im Stadion getroffen hat, nachdem die den Afrika-Cup fast gewonnen hätte und er danach – quasi auf dem Weg zum Flughafen – noch mit zum Mittagessen in den Präsidentenpalast durfte.

"Reisewarnung!" ist nominiert für den Publikumspreis beim Deutschen Podcast Preis 2021. Geben Sie uns Ihre Stimme! Hier geht es zur Abstimmung.

Mit Peter Scholl-Latour in den Irak

Mossul, Erbil, Karakosch und Nadschaf waren Stationen der Papstreise Anfang März in den Irak. Die Redakteure des missio-Magazins hatten diese Städte bereits vor einigen Jahren besucht. Im Norden des Landes war Christian Selbherr der Frage nachgegangen, ob die vom IS vertriebenen Jesiden und Christen wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Barbara Brustlein war mit Peter Scholl-Latour bei hohen geistlichen Würdenträgern in Nadschaf. Wie es im Land üblich ist, haben sie dabei auf dem Boden gesessen. Und der damals bereits 88-Jährige hatte keine Probleme, danach aus dem Schneidersitz wieder aufzustehen. Beide erzählen von einem Land, in dem das Wunderschöne und der Krieg oft nur wenige Kilometer auseinanderliegen.

Der Monsignore spielt Tischtennis

Sehr lustig geht’s auch in der Folge mit Missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber und missio-Botschafterin Uschi Dämmrich von Luttiz zu. Da erfährt der Hörer nämlich, dass der Monsignore sich in Indien ein Henna-Tattoo hat malen lassen und dass ihn die Kinder in Äthiopien beim Tischtennisspielen ganz schön ins Schwitzen gebracht haben. Und das lag nicht nur an der Außentemperatur.

Hamburg und die Kolonien

In der aktuellen Folge geht es coronabedingt nicht ins Ausland. Stattdessen erzählt Kristina Balbach von ihrer Reise in die koloniale Vergangenheit Deutschlands. Dazu ist sie nach Hamburg gefahren, wo sie einen Tansania-Park gefunden hat, ein Afrika-Haus und jede Menge Kolonialwarenläden. Trotz Corona durfte sie in die Ausstellung „Grenzenlos“ hineinschauen. Dort wird sehr eindrücklich erklärt, wie sich Europäer eine goldene Nase auf Kosten der Menschen in den damaligen Kolonien verdient haben. Alle Folgen wurden von Brigitte Strauß vom Münchner Kirchenradio moderiert und können auf der Homepage von missio gehört werden oder überall, wo es Podcasts gibt.

Die Autorin
Brigitte Strauß-Richters
Radio-Redaktion
b.strauss-richters@st-michaelsbund.de


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