Erzbistum München und Freising Soforthilfe für Passauer Hochwasser-Geschädigte

12.06.2013

Die Erzdiözese München und Freising stellt 1,5 Millionen Euro für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe im Bistum Passau zur Verfügung. Möglicherweise werde dieser Beitrag noch verdoppelt, sagte Finanzdirektor Markus Reif.

Hochwasser in Passau (Bild: Wikipedia / Flickr - Stefan Penninger cc-by-sa-2.0)

Dafür müsse jedoch noch das genaue Ausmaß der Schäden ermittelt werden. Das Nachbarbistum sei von der Flut wesentlich härter getroffen als die Erzdiözese, so Reif auf der Haushaltspressekonferenz für das Jahr 2013. Das Bistum Passau habe zudem weniger Mittel zur Verfügung. Die Erzdiözese München und Freising hat im vergangenen Jahr nach dem am Mittwoch vorgestellten Haushalt 54 Millionen Euro mehr Einnahmen erzielt als erwartet. Das Bistum Passau hat für die Hochwasser-Soforthilfe 3,5 Millionen Euro bereitgestellt. Dazu wurden Deckungsreserven aufgelöst und diözesane Baumaßnahmen gestrichen. Für den Bereich der Erzdiözese München und Freising seien bisher keine Großschadensmeldungen eingegangen, erklärte Reif. Schäden an Kirchengebäuden wolle das Erzbistum übernehmen. (alb/kna)


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