Keine Chance für Langeweile Spieletipps für die Weihnachtsfeiertage

25.12.2016

Wenn der Weihnachtsbraten verputzt ist und alle Geschenke ausgepackt sind, dann fallen manche Familien regelrecht in ein Loch. So ein Feiertag kann ganz schön lang sein. Spieleerfinder Marco Teubner schlägt deshalb vor: Spielen Sie doch einfach etwas miteinander.

Spieleerfinder Marco Teubner weiß, wie erst gar keine Langeweile aufkommt. © Marco Teubner

Tipp 1: „Das Lexikonspiel“

Alles, was man dazu braucht, sind Zettel, Stift und ein Lexikon. Ein Spieler sucht einen Begriff aus einem Lexikon heraus und nennt ihn den Mitspielern – am besten einen, den nicht jeder kennt. Diese müssen nun eine möglichst gute Erklärung für den Begriff aufschreiben. Dann werden die Zettel eingesammelt und die Erklärungen laut vorgelesen. Nun gilt es zu erraten, was denn die wahre Bedeutung des Begriffes ist.

Vor allem, wenn der Begriff nicht bekannt ist, ist der Spaßfaktor bei diesem Spiel sehr hoch. „Man kann seine Fantasieerklärungen natürlich so pseudowissenschaftlich schreiben, dass man seine Mitspieler geschickt in die Irre führen kann“, so der Spieleprofi Marco Teubner.

Tipp 2: „Die Fantasie-Geschichte“

Unterschiedliche Begriffe werden auf kleine Zettel geschrieben. Die Zettel durchmischen und an alle verteilen (für jeden Mitspieler 5-10 Begriffe). Dann beginnt ein Mitspieler, eine Fantasie-Geschichte zu erzählen. „Jeder Mitspieler kann, wenn er denkt, jetzt sei ein guter Moment, einen Begriff einwerfen, der dann in die Geschichte eingebaut werden muss“, so Teubner. „Oft ergeben sich ganz lustige Situationen, wenn Sachen zusammenkommen, die eigentlich gar nicht zusammenpassen und der Papa ins Schwitzen kommt, wenn er die Geschichte weitererzählen muss.“ So wandert die Geschichte dann durch die Familie durch und jeder muss ein Stück weitererzählen.

Tipp 3: „Schlag das Familienoberhaupt“

In Anlehnung an das berühmte Vorbild aus dem Fernsehen von Unterhaltungsprofi Stefan Raab, kann jeder zu Hause „Schlag das Familienoberhaupt“ spielen. Man überlegt sich im Vorfeld kleine, einfache Aufgaben. Marco Teubner weiß ein paar Beispiele: „Wir können Socken in eine Schüssel werfen, Sachen balancieren, sortieren, wir können etwas aufzählen, wer kann die meisten Begriffe zu einem Überbegriff nennen – das Ganze immer mit einer Zeitbeschränkung. Schon haben wir eine Serie an Mini-Spielen und das Ganze zusammen wird ein „Schlag das Familienoberhaupt“.“ Wichtig dabei: für Spiel 1 gibt es einen Punkt, für Spiel 2 zwei Punkte, usw., damit die Spannung erhalten bleibt.

 Und eine Regel gibt der Spieleerfinder allen Spiele-Fans mit an die Hand, die für jedes Spiel gilt: „Niemand darf bloßgestellt werden.“ Denn schließlich soll Spielen Spaß machen, vor allem an Weihnachten. (Lydia Jäger)


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