Ministranten-Kit für neue Messdiener Starthilfe für die nächste Generation

02.07.2015

Eine Plakette, ein Ausweis und ein Heft. Klingt überschaubar, ist es auch. Wir klären, ob sich die Bestellung des neuen Ministranten-Starterkits wirklich lohnt.

Ministrantenreferent Markus Lentner findet die Überarbeitung des Ministranten-Starterpakets gelungen (Bild: Sankt Michaelsbund/Schulte)
Ministrantenreferent Markus Lentner findet die Überarbeitung des Ministranten-Starterpakets gelungen (Bild: Sankt Michaelsbund/Schulte)

München – Ein neues frisches Design und jede Menge Infos rund ums Ministrieren – das neue Ministranten-Starterpaket wartet mit vielen Neuerungen auf. Aber auch Altbewährtes findet sich darin. Wie das alte Starterkit besteht auch die Neuauflage wieder aus drei Teilen: dem „MiniPlus“-Heft, der „MiniCard“ und der „MiniPlakette“. Besonders das MiniPlus-Heft hat eine Generalüberholung bekommen. Farbig gestaltet in violett und rot und mit vielen Bildern wurde das Heft für die nächste Ministranten-Generation „fit“ gemacht. In kurzen Texten wird das wichtigste Grundwissen für die Messdiener gut verständlich zusammengefasst. So wird etwa erklärt, was den Wortgottesdienst von der Messe unterscheidet und zu welchem Zeitpunkt der Weihrauch zum Einsatz kommt. Das 64 Seiten starke Heft soll damit insbesondere neuen Ministranten helfen, im Gottesdienst ihre Aufgaben sicher erfüllen zu können. Durch das Heft führen seit dieser Ausgabe außerdem zwei Ministranten, die zum Beispiel erzählen, warum sie bei der Messe dienen und was ihnen dabei besonders, oder eben auch nicht so gut gefällt.

Die MiniCard und die MiniPlakette sind vor allem als persönliche Symbole für die Messdiener gedacht. Die MiniCard dient als Ministrantenausweis, auf dem der Name, die Heimatpfarrei und -diözese und das Datum des Beginns des Minstrantendienstes eingetragen wird. Bisher diente ein kleines Papierheft als Ausweis, in das man seine Daten selbst eintragen konnte. Die neue MiniCard ist eine Plastikkarte im Scheckkartenformat. Seine persönlichen Daten werden bei der Bestellung angeben und dann direkt auf die Karte mitaufgedruckt. Die MiniPlakette ist eine Kette mit Bronzeanhänger, auf der die biblischen Erzählungen von der Brotvermehrung und von Pfingsten künstlerisch dargestellt sind. Sie kann wie zum Beispiel ein Kreuzanhänger über dem Ministrantengewand im Gottesdienst getragen werden.

„Mit dem Ministranten-Starterpaket wollen wir die neuen Messdiener in ihrer neuen Aufgabe begrüßen und ihnen zeigen, wie sehr wir ihre Arbeit in den Gottesdiensten schätzen“, so Markus Lentner, Referent für Ministrantenarbeit im Erzbistum München und Freising. Dem 18-jährigen Michael Völkl, Oberministrant der Pfarrei Maria Schutz in München-Pasing, gefällt besonders die MiniCard. „Gerade als junger Ministrant freut man sich, wenn man so ein offizielles Dokument vorzeigen und das vielleicht auch mit Messdienern aus anderen Diözesen vergleichen kann.“ 2008 ist die erste Auflage des Ministranten-Starterpakets erschienen. Seitdem gehört es in vielen Pfarreien im Erzbistum zum festen Bestandteil in der Ministrantenausbildung. Das neue Starterpaket kann ab sofort auf der Internetseite ministrieren.de bestellt werden. (lms/ks)


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