Kirche Sankt Michael Tanzender Jesuit aus Indien tritt in München auf

03.06.2018

Saju George ist Priester, Lehrer, Sozialarbeiter und Meister des Bharata Natyam, der klassischen südindischen Tanz-Kultur. Zusammen mit drei Tänzerinnen und einem Tänzer tourt Pater Saju im Juni durch Deutschland.

Jesuit Saju George tritt mit seinen Tanz-Performances auf der ganzen Welt auf.
Jesuit Saju George tritt mit seinen Tanz-Performances auf der ganzen Welt auf. © Jesuitenmission

München – Der indische Jesuitenpater Saju George schlägt Brücken: zwischen katholischer Liturgie und der Tanz-Tradition Südindiens, zwischen Christentum und Hinduismus, zwischen Kunst und Sozialarbeit und – ganz persönlich – zwischen Priesteramt und Tänzersein. Mit seinen Tanz-Performances in aller Welt bringt Saju so Menschen unterschiedlicher Kulturen und Glaubensrichtungen zusammen.

Beeindruckt von Mutter Teresa

Saju George wurde 1965 im südindischen Kerala geboren. Tief beeindruckt von Mutter Teresa entscheidet er sich, nach Kalkutta zu gehen. Dort wird er Jesuit und empfängt 2001 die Priesterweihe. Sein Studium der Theologie und Philosophie wird begleitet von einer professionellen Tanzausbildung. So ist er Meister des Bharata Natyam, der klassischen südindischen Tanzkultur.

Am Montag, 4. Juni (20 Uhr) gastiert Saju George mit seinem Ensemble in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Str. 6, 80333 München). Der Eintritt zu den Vorführungen ist frei. Spenden fließen direkt in sein Projekt Kalahrdaya bei Kalkutta.

Zugleich wirkt der Ordensmann als Lehrer und Sozialarbeiter. In einem Armenvorort von Kalkutta unterrichtet er im Zentrum Kalahrdaya Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien. Neben Englisch und Mathe lernen die Schüler dort auch Musik, Yoga und klassischen indischen Tanz. (pm/KNA)


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