Miniwallfahrt nach Rom Über 5.000 Ministranten aus dem Erzbistum dabei

27.07.2018

In der Nacht vom Samstag rollen die ersten Busse der Miniwallfahrt in Richtung Brenner. Begleitet werden die Messdiener aus dem Erzbistum von der Rosenheimer Band TeaCup – das Engagement wäre aber fast noch ins Wasser gefallen.

Freuen sich auf ihre Auftritte in Rom: Die Band TeaCup
Freuen sich auf ihre Auftritte in Rom: Die Band TeaCup © Peter Weber

Rosenheim/Rom – Es war eine kleine Gefühlsachterbahn für die neun Bandmitglieder von „TeaCup“, als Ministrantenreferent Markus Lentner mit der Botschaft anrief: „Wir brauchen TeaCup in Rom!“ Die Freude war natürlich riesig, doch auch die Sorge, dass es doch nicht klappt. Ein gewichtiger Grund stand dagegen: die meisten Bandmitglieder hatten bereits Konzertkarten für Popstar Ed Sheeran im Münchner Olympiastadion. Ein paar Telefonate später stand fest: Wir fahren nach Rom!

Die Wahl auf „TeaCup“ fiel nicht ganz zufällig

Bereits 2015 hatte die Band an einem Wettbewerb für Jugendkorbinian teilgenommen, diesen dann gewonnen und vor rund 5.000 Zuschauern gespielt. "Da sind wir wochenlang schon geschwebt", erzählt der Bandgründer Peter Weber. Schon damals hätten einige der Bandmitglieder gesagt: Getoppt werden kann das nur noch von einem Konzert beim Papst. Ganz geht dieser Wunsch zwar nicht in Erfüllung, aber sie kommen bei der Miniwallfahrt schon sehr nahe ran.

Ministranten freuen sich auf die Papstaudienz

Rund 5.500 Ministranten dürfen sich auf die Musik von TeaCup freuen, denn so viele Minis aus dem Erzbistum München und Freising nehmen an der Wallfahrt teil. Alle vier Jahre findet im Vatikan dieses Megaevent statt. Mit dabei sind auch die Ministranten Barbara, Lukas und Antonio aus Steinhöring. Sie freuen sich schon auf die Sehenswürdigkeiten Roms. Höhepunkt schlechthin ist natürlich am Dienstagabend die Papstaudienz auf dem Petersplatz. 60.000 Messdiener aus der ganzen Welt werden dann zusammenkommen. Daneben stehen bei den dreien das Kolosseum, das Forum Romanum und die Katakomben auf dem ToDo-Zettel. Die Organisatoren haben aber noch jede Menge andere Angebote, damit die Wallfahrt nicht nur zu einer Stadtreise wird. So gibt es Gottesdienste für alle Minis aus dem Erzbistum, es werden Abendandachten über den Dächern Roms angeboten – ganz in der Nähe des Vatikan – mit einem atemberaubenden Blick über die Stadt und es gibt ein „Blind Date“ für Minigruppen. Zudem treffen sich jeweils zwei Ministrantengruppen aus unterschiedlichen Bistümern oder Ländern. Es werden die Wallfahrtstücher getauscht, geratscht und gelacht. Vielleicht entstehen ja so auch neue Minifreundschaften über Ländergrenzen hinweg.

Eine ganz besondere Herausforderung steht bereits am Montag auf dem Programm: Eine Minigruppe wird Rom auf Rädern erkunden. Bei dem berühmt berüchtigten Autoverkehr in der ewigen Stadt bestimmt keine einfache Tour. So ist bei der Romwallfahrt auch für genügend Spannung gesorgt.

Das Münchner Kirchenradio berichtet täglich von der Miniwallfahrt. Zwischen 12 und 14 Uhr senden wir die Beiträge von unseren beiden „Ministrantenreportern“ Elena und Korbinian. Hören Sie rein!

Audio

Ministrantenwallfahrt

In Rom erwartet die Ministranten ein vielfältiges Programm

Der Autor
Christian Moser
Radio-Redaktion
c.moser@st-michaelsbund.de


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