Ausstellung im Papstgeburtshaus "Unsichtbare und ewige Wirklichkeiten"

15.04.2019

Zur Saisoneröffnung sind Werke des Künstlers David Bennett im Geburtshaus von Papst Benedikt XVI. in Marktl am Inn zu sehen.

Das Geburtshaus Joseph Ratzingers in Marktl am Inn mit Benediktsäule.
Das Geburtshaus Joseph Ratzingers in Marktl am Inn mit Benediktsäule. © Huckemeyer

Marktl –Das Geburtshaus des emeritierten Papstes Benedikt XVI. eröffnet die neue Saison mit einer Sonderausstellung des Künstlers David Bennett. Ab Ostermontag (22. April) sind unter dem Titel "Unsichtbare und ewige Wirklichkeiten" Werke des 1941 in Chicago geborenen Bennett zu sehen. Der heute in München lebende Künstler ist an diesem Tag auch selbst anwesend und wird die ersten Besucher durch die Schau führen. Auftakt ist im Anschluss an den Ostermontagsgottesdienst um 9.30 Uhr in der Kirche Sankt Oswald.

Mit der Bibel Horizonte eröffnen

Mit seinen Werken, die Personen aus dem Alten und Neuen Testament zeigen, will Bennett die Begegnung mit biblischen Personen möglich machen. Der erste Teil des Mottos ist laut Ankündigung ein Zitat von Benedikt XVI., das aus seinem Schreiben "Verbum Domini" zum Wort Gottes im Leben der Kirche stammt. Beschrieben werde darin die Erfahrung, wenn Menschen die Bibel zur Hand nähmen und sich ihnen ein neuer Horizont eröffne. Der zweite Teil führe zu den Arbeiten des Künstlers hin, heißt es. Er wolle den biblischen Personen ein Gesicht geben und dem Leser der Heiligen Schrift über das Anschauen des Werks eine neue Erkenntnis ermöglichen.

Morgenlob zur Gebursstunde Ratzingers um 4.15 Uhr

Das 2007 eröffnete Geburtshaus von Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI. haben laut Mitteilung seither rund 186.000 Gäste aus aller Welt besucht. Die Einrichtung wird getragen von der Stiftung Geburtshaus Papst Benedikt XVI.

Joseph Ratzinger kam in Marktl am 16. April 1927 als drittes Kind des Gendarmen Joseph und seiner Frau Maria zur Welt. Wie schon in den vergangenen Jahren findet auch dieses Mal zur Geburtsstunde Ratzingers um 4.15 Uhr ein Morgenlob mit Gebeten und feierlichen Gesängen in seinem Geburtszimmer statt, zu dem Gläubige eingeladen sind. Im Anschluss wird in einem stillen Lichterzug zur Pfarrkirche Sankt Oswald an den Taufstein gezogen, an dem der kleine Joseph schon vier Stunden nach seiner Geburt getauft worden war. Mit einer Tauferinnerung werden die Mitfeiernden auch an ihre eigene Taufe denken, wie es heißt. (kna)

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