Tagung Wie sieht die Spiritualität der Zukunft aus?

17.05.2017

Viele Menschen bezeichnen sich heute als spirituell, aber nicht religiös. Doch wie sieht dann eine Spiritualität der Zukunft aus? Damit beschäftigt sich ab Donnerstag eine Tagung in München.

Yoga, Zen und Buddhismus - wie passt das zum Christentum?
Yoga, Zen und Buddhismus - wie passt das zum Christentum? © fotolia/JenkoAtaman

München – Experten diskutieren ab Donnerstag über Formen der Spiritualität in einer religiös-pluralen Welt. Unter anderem diskutieren katholische und evangelische Theologen, aber auch Wissenschaftler anderer Disziplinen, etwa der Philosophie und Soziologie, über das sich verändernde Verhältnis zwischen Spiritualität und Religiosität sowie die Auswirkungen dieser Entwicklung auf die pastorale und theologische Arbeit der Kirchen. Erwartet werden etwa 100 Teilnehmer.

Zum Programm der Tagung gehören Filmpräsentationen, Vorträge und Diskussionen. Ein Schwerpunkt liegt auf den Workshops zu Formen der Spiritualität, etwa zu Yoga und Christentum, Achtsamkeit als säkulare Spiritualität oder christliche Kontemplation. Studenten veranstalten einen „Soulslam“ unter dem Titel „Spiritualität in sieben Minuten“. Dabei handelt es sich um einen Dichter-Wettstreit.

Anmelden können Sie sich für die Tagung bei der Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising unter 08161/1812177 oder unter info@bildungszentrum-freising.de. Die Teilnahmegebühr für die komplette Tagung beträgt 45 Euro (Studierende 20 Euro), Tageskarte Freitag: 20 Euro, Tageskarte Samstag: 30 Euro. Einen Überblick über die Tagung und die Themen finden Sie hier.

Die Tagung beginnt am Donnerstag, 18. Mai, um 19 Uhr und endet am Samstag, 20. Mai, um 18 Uhr. Sie wird vorbereitet vom Fachbereich „Dialog der Religionen“ im Erzbischöflichen Ordinariat München und dem Kardinal-Döpfner-Haus in Kooperation mit dem HochschulForum von Katholischer Hochschulgemeinde und Evangelischer Studentengemeinde an der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Institut für interreligiöse und interkulturelle Bildung Occurso, der Evangelischen Stadtakademie München, dem Spirituellen Zentrum St. Martin und der Abteilung Berufe der Kirche im Ordinariat München. Projektpartner ist die Projektstelle „Theologie des interreligiösen Dialogs“ der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. (pm/kas)


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