Tipps zur Berufswahl Wünsche ernst nehmen und ausprobieren

24.07.2018

Die Schulabgänger aus der Mittelschule haben jetzt ihre Abschusszeugnisse in Händen, fast die Hälfte von ihnen wollen noch eine weiterführende Schule besuchen. Ein Grund dafür: Viele Jugendliche tun sich schwer mit der Entscheidung für einen Beruf. Familientherapeutin Diana Beyer weiß, wie man die Berufswahl begleitet.

Junge Menschen sollen ihre Vorlieben ernst nehmen bei der Berufswahl © adobe_stock/ Maridav

Die Lebensentscheidung für einen Beruf und die Pubertät fallen zeitlich oft zusammen. Das muss nicht problematisch sein, weiß die Familientherapeutin Diana Beyer, Leiterin einer Caritas-Erziehungsberatung: „In der Pubertät ist viel Energie da um etwas auf die Beine zu stellen“.

Viele Jugendliche haben durchaus Ideen, was sie gerne werden möchten und können auch gut einschätzen, was sie können. „Ein Berufsziel vor Augen motiviert manche, sich in der Schule noch mal richtig reinzuhängen“.

Aber nur 35 Prozent der Azubis haben einen Ausbildungsplatz in ihrem Wunschberuf bekommen, für 9 Prozent ist die Azubi-Stelle nur eine Notlösung, da bleibt also noch Luft nach oben. Wie entwickelt man die passende Idee für die Berufswahl ? Welche Rolle spielen die Eltern und was tun, wenn‘s nicht gut läuft – Erfahrungen und Tipps von Diana Beyer. Außerdem Informationen über begleitende Maßnahmen zur Berufsorientierung für Schüler und Unterstützung beim Übergang zwischen Schule und Beruf. .

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Die Autorin
Gabriele Hafner
Radio-Redaktion
g.hafner@st-michaelsbund.de


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